Der "Fischnetz-Trend" ist bereits seit Monaten in etlichen Magazinen und auf Modeblogs zu entdecken. Ob zu Pumps, Sneakern, Röcken, Kleidern oder Jeans - die Kombinationsmöglichkeiten scheinen schier unendlich. 

Bereits im Spätsommer hatte ich mich an Netzstrümpfe herangewagt und befand den Trend zwar als gewöhnungsbedürftig - definitiv aber auch als 'cool'. Das Outfit dazu findet ihr hier nochmal auf meinem Blog.

Der heutige Look ist eher sportlich und lässig zugleich. Durch die Strumpfhose wirkt das Ganze jedoch noch etwas mehr 'edgy' - genau MEINS! In letzter Zeit sieht man auch immer mehr sportliche Shirts in Kombination zu Jeans oder Rock. Finde ich gar nicht so schlecht - ein Trend an den ich mich gewöhnen könnte. Wie ist eigentlich eure Einstellung zum Thema Fischnetz?
Today's look is a mix of casual and sporty pieces, spiced up with the fish-net trend that is going on for a while now. To be honest, I was not too sure about wearing tights with holes in it ;D but it definitely does add a nice 'special' touch to the whole look. What are your thoughts on fish net socks/tights?

Shirt / Adidas
Mom-Jeans / Pull & Bear
Bag / Asos (sold out), similar here and here 
Tights / Asos
Sneakers / Vans
Beanie / Factory Fox, similar here and here

Es ist wieder diese wunderbare Zeit im Jahr, in der sämtliche Läden und Onlineshops mit satten Reduzierungen locken und man eventuell das ein oder andere Lieblingsteil, das man schon seit Monaten im Visier hat (aber bisher immer zu teuer war), mit etwas Glück doch noch zum halben Preis oder weniger ergattern kann. Heute zeige ich euch den ersten Teil meiner aktuellen Sale-Favoriten, der besonders auf urbane und elegante Akzente setzt.

Gerade gegen Ende des letzten Jahres habe ich immer wieder Blogartikel über die 'Findung des eigenen Stils' gelesen und danach meistens ratlos den Kopf geschüttelt. Wieso sind manche Leute nur so erpicht darauf, sich selbst in eine Schublade zu stecken?
Ich für meinen Teil kann meinen Stil gar nicht so richtig beschreiben und finde das auch überhaupt nicht schlimm. Ich trage was ich will und worauf ich Lust habe. Es gibt zwar schon einige Tendenzen (z.B. würde man meinen Kleiderschrank öffnen, sprängen einem sofort Unmengen an gestreifter Shirts entgegen - hahaha!) Wer oft Pumps & High Heels trägt, würde bei mir eher vergeblich danach suchen.

Zudem war es im letzten Jahr ja irgendwie total 'angesagt', dass man seine Garderobe recht 'clean' hält, sprich man achtet besonders darauf nur Kleidungsstücke aus einer bestimmten Farbfamilie zu tragen wie z.B. nur helle oder dunkle Töne etc.. Diesen Trend konnte bzw. kann ich noch immer nicht nachvollziehen. Das Schöne an der Mode ist doch, dass man mit verschiedenen Mustern und Farben experimentieren kann. Wie sich ein Mensch lediglich in schwarz, weiß oder beige und ohne jegliche Muster kleiden kann, bleibt mir ein absolutes Rätsel. Im Grunde ist meine Kleiderwahl stark von meiner Stimmung abhängig und weniger von dem was gerade angesagt oder IN ist. 

In meiner heutigen Auswahl an reduzierter Artikel habe ich (meiner Meinung nach) auf etwas erwachsenere Teile zurückgegriffen. Für mich eigentlich recht untypisch aber ich finde in letzter Zeit immer mal wieder Gefallen daran, mich etwas 'eleganter' zu kleiden. Nachdem ich gestern meinen 26. Geburtstag 'gefeiert' habe, hat das wohl unterbewusst mein Shoppingdenken beeinflusst :D!

Floral Dress / Ganni
Belt / COS
Bag / Mulberry
Earrings / Kate Spade
Coat / Ganni
Beanie / Acne Studios
Das man den Herbst/Winter Turtleneck-Trend auch im Sommer tragen kann hatte ich euch ja bereits in diesem Beitrag gezeigt.  Wie ich ihn jedoch zur kalten Jahreszeit kombiniere, habe ich euch bisher vorenthalten. Das ändert sich jetzt, da ich euch heute einen Look mit dem angesagten Modestück zeige.

Ob eng anliegend und eher kurz, oder aber weit und groß: Turtleneck macht immer etwas her. Besonders bei kühlen Temperaturen punktet dieser Trend nicht nur mit Funktionalität, sondern macht, richtig kombiniert, auch optisch etwas her. In meinem Kleiderschrank befinden sich mittlerweile viele verschiedene Varianten mit einem Turtleneck: von T-Shirts, Longsleeves, Pullovern bis hin zu Kleidern oder trägerlosen Shirts.

Dieses Strickmodell von Daisy Street ist richtig schön lang und klobig und wurde daher von mir auch gleich erstmal mit einem Paar Boots kombiniert. Das Muster passt perfekt zu dem grobmaschigen Strickmuster. Nachdem der 'Bomberjacken-Trend' etwas abgeebbt ist (das war ja schon fast gruselig!), greife ich auch wieder viel lieber zu meiner Version mit Wildleder.

Wie ist denn eure Einstellung zu Turtleneck-Teilen? Top oder doch eher Flop?

Turtle Neck Dress / Daisy Street
Bomber Jacket / Mango, similar here and here
Embroidered Bag / Asos
Shoes / Park Lane, similar here
Hat / H&M
Watch / Daniel Wellington 


Wenn man Leuten die Frage stellt, wie sie denn 2016 so fanden, kann man sich ziemlich sicher sein eine eher negative Antwort zu erhalten. 2016 war wohl ein Jahr das viele Menschen gerne einfach nur streichen würden (zumindest meinem Facebook nach zu urteilen). Klar, in diesem Jahr sind wirklich viele traurige und schockierende Ereignisse vorgefallen, an die wir nicht gern zurückdenken werden. Wobei die Medien wahrscheinlich ihren Teil dazu beigetragen haben alles noch etwas mehr zu puschen - wie das eben immer so ist. Die guten alten Medien. Doch trotz all dessen, fast schon mit einem schlechten Gewissen, muss ich mir eingestehen, dass mein Jahr wirklich gut war. Es war richtig gut. Natürlich gab es Höhen und Tiefen, aber im Großen und Ganzen haben sich die meisten meiner Vorsätze verwirklicht. Und das macht mir ehrlich gesagt schon etwas Angst...


Oktober 2015: 'I think it is better to swap my course. I don't know. I feel like I can't do this. I will fail for sure!'. Oh shut up, will you? Im Nachhinein würde ich mir selbst gern eine ordentliche Ohrfeige geben. Immer dieses 'Ich kann das nicht Gelaber'. Daran muss im nächsten Jahr unbedingt gearbeitet werden. Aber so war es. Alles erschien mir unmöglich. Ich selbst erschien mir unfähig, nicht in der Lage etwas ordentliches hervorzubringen.

Ohne Zweifel, die größte Hürde in diesem Jahr stellte für mich definitiv meine Masterarbeit dar. Hätte ich nicht an einem Projekt gearbeitet, was mich persönlich selbst so beeindruckt und geprägt hat, dann würde ich wohl bis heute daran sitzen. Und natürlich (wie jeder wahrscheinlich bestätigen wird, der auch an einer solchen Arbeit gesessen hat), gab es Momente in denen man einfach alles hinschmeißen wollte. Tränen. Viele Tränen. Schlaflose Nächte. Endlosschleife. Und dann der unfassbar große Stolz. Stolz darauf etwas geschafft zu haben, von dem man immer dachte man wäre nicht im Stande dazu.

Mit der Beendigung meines Studiums kam auch ein weiteres, großes Kapitel meines Lebens. Der Umzug von England zurück nach Deutschland. Neu gewonnene Freunde müssen zurückgelassen werden. Mein 'neues' Leben, das ich mir dort aufgebaut habe, muss ich hinter mir lassen. It was time to move on. Aber ich wollte nicht 'weiterziehen'. Ich wollte weiterhin bei Lush arbeiten und Seife verkaufen. Doch das hätte mich auf Dauer auch nicht weiter gebracht...

Ich vermisse meine alten Arbeitskollegen von Lush. Ich vermisse die tiefgründigen Gespräche mit den Kunden, bei denen so manch Tränen geflossen sind. Ich vermisse die Gerüche. Ich vermisse die Luft. Ich vermisse die nie auftauchenden Busse und wie ich mich dumm und dämlich darüber ärgere. Ich vermisse all die Hügel, die Landschaft. Ich vermisse Crumpets. Ich vermisse es Fotos von all den schönen Ecken zu machen. Und auch wenn ich das Lebensgefühl, was mir dort vermittelt wurde sehr vermisse, so bin ich dankbar für all diese Erinnerungen und neuen Möglichkeiten, die mir  entgegengebracht wurden.

Manchmal wache ich auf und schaue mich um, reibe mir die Augen (so typisch wie man es aus dem Fernsehen kennt) und blinzle noch ein paar mal vor mich hin, bis sich mein Mund wieder mal erstaunt öffnet. Tatsächlich. Ich liege wirklich in meinem eigenen Bett, in meiner eigenen Wohnung, in Berlin. Wahnsinn. Erstmal schnell nackig durch die Wohnung flitzen, damit ich mir auch wirklich zu 100% sicher sein kann. Jap, niemand da. Musik an, Kaffeemaschine an, aufs Sofa geschmissen und erst einmal E-Mails gecheckt.

Nun ja, ganz so locker und 'gechillt' geht es während der Woche natürlich nicht zu. Hätte man mir zu Beginn des Jahres gesagt, dass ich tatsächlich mein eigenes Reich, einen Job der mir Spaß macht und in einer meiner liebsten Städte leben werde, hätte ich ihm/ihr wohl einen Vogel gezeigt und mit meinem typischen 'Jaja wer's glaubt' geantwortet. Tja, was soll ich sagen. Hier bin ich nun - auf dem besagten Sofa sitzend und noch immer ungläubig den Kopf schüttelnd. Angezogen natürlich, woran ihr wieder denkt!

Der Weg hierhin war natürlich nicht einfach. Eine extra große Portion Glück hat wohl zusätzlich seine Finger im Spiel gehabt, denn meine Chancen auf einen Job in Berlin trotz meines Wohnsitzes in England habe ich mir gleich als NULL und nicht vorhanden ausgemalen. Nach einer sehr stressigen Zeit zwischen Masterarbeit, Umzug von Deutschland nach England und einem Willen, der mir so gar nicht von mir bekannt war, habe ich es tatsächlich geschafft. Ich bin angekommen.

Mit einer Wohnung kommt natürlich auch viel Verantwortung. Alleine zu leben bedeutet zwar, dass man sein eigener Herr ist, jedoch war es das mit Arbeitsteilung. Auch der ganze Papierkram muss erledigt werden. Dann wäre da noch der wöchentliche Einkauf und der Wohnungsputz. Und und und.
Nichtsdestotrotz fühle ich mich unglaublich wohl und bin schon ein bisschen stolz darauf, wie ich mir mein kleines Nest bis jetzt eingerichtet habe. Falls ihr neugierig seid, hier gibt es einen kleinen Beitrag dazu.

Ein Wunsch vom letzten Jahr war es, mehr zu reisen. Durch den ganzen Stress in der Uni u.a. mit der Masterarbeit, dem Umzug und der neuen Arbeit, war an Reisen leider nicht viel drin. Doch wozu hat man großartige Freunde, nicht wahr? Denn die kommen einfach kurzerhand zu Besuch! So auch meine Freundin Sanni aus Schweden. Wir haben uns vor 1 1/2 Jahren in England durch meine Abreit bei Lush kennengelernt. Ich erinnere mich noch dumpf an unsere erste Konversation bei dem Recruiting Event. Sie lief in etwa so ab: Ich: 'Hi. Sorry you probably think I am super silly right now but you remind me so much of this actress from American Horror Story.' Kurze Pause. Awkward. Schnell fügte ich hinzu: 'That's a compliment! I like her!'. Ein schüchternes Lächeln ihrerseits. Mist, die erste richtige Kontaktaufnahme zu potenziellen Freunden ist schon mal gescheitert. Ich kam mir vor wie ein Idiot. 'You look like this actress..from a horror tv show.. wow, super Elaine. Toll gemacht..Was für ein Scheiß. Die denkt doch jetzt sicher dass du ein Vollpfosten bist'. Wie sich herausstellte dachte sie das nicht und so folgten viele tolle Momente und Erinnerungen.

Es ist schon wunderbar, Menschen aus verschiedenen Ländern kennen und lieben zu lernen und das ist mir in diesem Jahr noch einmal mehr klar geworden. Ich dachte immer ich brauche diese ständige körperliche Nähe eines Freundes aber die unfassbar starke Unterstützung die mich trotz tausender Kilometer Entfernung erreicht hat, überwältigt mich. Ich bin unglaublich glücklich, Sanni meine Freundin nennen zu dürfen und ein Trip nach Stockholm steht für 2017 natürlich schon auf meiner Liste!

Nach 3 Jahren Fernbeziehung ist jetzt auch endlich mein Freund nach Berlin gezogen. Wir haben zwar bereits während meiner Zeit in England mehr oder weniger zusammengelebt, jedoch nie 'allein'. Natürlich wäre es gelogen zu sagen ich hatte keine Angst davor. Ein gemeinsames Leben zu starten ist immer aufregend und sicherlich alles andere als einfach. Man lernt sich selbst nochmal von ganz anderen Seiten kennen und wie wir ja wissen ist Liebe sowieso oftmals geprägt von reinstem Chaos. Ich bin dennoch sehr glücklich meinen besten Freund, meinen Partner in crime nun täglich an meiner Seite zu haben und freue mich auf unsere gemeinsame Zukunft und hoffentlich viele schöne Erinnerungen, die wir durch Reisen und gemeinsame Erlebnisse kreieren werden.
Okay, okay, genug Schmalz und KITSCH. Weiter im Text!

Mein Blog hat in diesem Jahr zwar nicht allzu sehr an Reichweite gewonnen - allerdings hatte ich großartige Kooperationsmöglichkeiten und auch die diesjährige Fashion Week im Sommer war ein Highlight für mich. Ich finde es immer wahnsinnig spannend neue Mode und Menschen kennen zu lernen, auch wenn einige Events für mich immer einen etwas bitteren Nachgeschmack hinterlassen. Ich fühle mich oft immer etwas merkwürdig auf solchen 'Blogger'-Events. Versteht mich nicht falsch: ich bin super dankbar daran teilnehmen zu können. Doch besonders in diesem Jahr habe ich oft das Bild einer sehr oberflächlichen Szene erhalten, die nur noch auf den Profit aus ist und nicht mehr durch und durch transparent und authentisch ist.

Das Gespräch mit einem Agenturmitarbeiter läuft ungefähr so ab: 'Hi Ladies. Wer seid ihr denn so?'. Jeder sagt seinen Namen und automatisch auch den Blognamen. 'Ah cool. Habt ihr Visitenkarten?'. Alle nicken. 'Was habt ihr denn so für eine Reichweite? Wie viele Follower habt ihr so?'. Ich merke wie ich innerlich schon ganz klein werde und alle um mich herum größer und größer. '10.000' sagt die Eine. '6.000' eine Andere. 'Ich hab so um die 1.000', höre ich mich leise sagen und füge hinzu 'Aber es kommt ja nicht unbedingt auf die Anzahl an, sondern auch auf den Content!'. Wow. Confidence-Boost wo kommst du denn gerade her? Die anderen Bloggerinnen starrten mich an. Ohje, hätte ich das etwa nicht sagen sollen?
Später am gleichen Tag entdecke ich online einen Artikel über die aktuelle Bloggerszenen-Entwicklung. Von gekauften Likes bei Instagram, zu gekauften Followern/Subscribern und gefälschten Mediakits. Aha. Ich google einige der Blogger, mit denen ich mich zuvor unterhalten habe. Ungläubig schüttle ich den Kopf. Von wegen 10.000 und 6.000 Follower. Alle gekauft ... Unfassbar. Und solche Blogger bekommen dann natürlich unglaublich tolle Kooperationen ...

In diesem Jahr hatte ich zudem die Möglichkeit zwei Bloggerinnen zu treffen, denen ich wirklich schon jahrelang folge. Ich habe quasi deren 'Aufstieg' bzw. Entwicklung live miterlebt und wie ein pubertärer Teenager dem Treffen entgegengefiebert. Aus der anfänglichen Begeisterung wurde jedoch schlagartig pure Enttäuschung. Eine belanglose Konversation wurde (gefühlt) schnell in ein vermarktendes Gespräch umgewandelt. Aha. Es geht hier also gerade nur darum, mir Honig über dieses bestimmte Produkt um den Mund zu schmieren. Wow. Ich erinnere mich noch, dass ich kurz vorher ständig zu meiner Freundin meinte 'Oha ich bin so aufgeregt! Mein Herz schlägt voll schnell..'. Ich kam mir nicht nur dumm, sondern die ganze Situation kam mir irgendwie lächerlich vor. Warum muss ich mich so sehr 'runter' machen? Ich kann zwar keine Kooperationen mit Chanel, Dior, Gucci oder sonst wem vorweisen und ich habe auch keine 6.000€ im Monat auf dem Konto, dennoch gibt es mir noch lange nicht das Recht mich so 'schlecht' zu fühlen. Immerhin habe ich auf meine Weise erstaunliche Dinge erreicht, die man mir auch erstmal nachmachen muss.
Auch wenn ich Menschen beneide die ihr Hobby zum Beruf machen können und so sehr ich das Arbeiten an meinem Blog liebe, vermutlich wäre diese 'Welt' auf Dauer nichts für mich. Jedenfalls nicht so, wie die derzeitige Tendenz ist.

Für 2017 erhoffe ich mir weiterhin die Möglichkeit zu haben, meinem Blog eine Stimme zu geben, mit der nicht nur ich konform gehe, sondern mit der sich auch andere irgendwie identifizieren können. Mir ist klar, dass ich mit einem 40h Job, der absolut nicht Blog-related ist, keine unglaublich großen Sprünge machen kann, aber das ist mir auch gar nicht so wichtig. So lange ich Spaß daran habe und es nur eine einzige Person gibt, die eine Form von Inspiration davon mitnehmen kann, dann macht mich das schon unglaublich glücklich. 
In diesem Jahr ist mir zudem wieder einmal mehr als deutlich geworden, dass ich aufhören muss alles zu zerdenken. Selbstliebe ist die Devise. Nicht zu verwechseln mit Arroganz. Durch mein unsicheres Auftreten vermittle ich oft ein arrogantes bzw. eingebildetes Erscheinungsbild. Nicht zu vergessen mein Resting Bitch Face, was jetzt nicht gerade positiv dazu beiträgt. Ich komme eben nicht überall gut an. Und das ist ok. Ich verschwende so viel Zeit damit mir meinen Kopf darüber zu zerbrechen was andere von mir denken oder wie das was ich sage gewertet werden könnte, dass ich manchmal vergesse Spaß am Leben zu haben. Ich kann gar nicht ich selbst sein, weil ich mir selbst viel zu sehr im Weg stehe. Es ist schier unmöglich es jedem Recht zu machen und meine kläglich gescheiterten Versuche in diesem Jahr sind Beweis genug.

Ich hasse dieses 'Vorsätze'-Gelaber eigentlich extrem aber wenn es etwas gibt, woran ich 2017 aktiv arbeiten möchte, dann ist es Selbstliebe. Sich nicht ständig einschüchtern zu lassen. Zu dem zu stehen wie man ist, selbst wenn es nicht jedem passt. Wir leben in einer Gesellschaft, in der es so gut wie keine Grenzen mehr gibt. Sich ausgegrenzt zu fühlen, nur weil man nicht dem 'Ideal' entspricht, sollte wirklich kein Problem mehr sein. Und wer auch immer in einer solchen Situation war: It is okay to be different because we are not designed for everyone to like us!

Was soll ich sagen? 2016 war für mich persönlich ein erfolg- und erlebnisreiches Jahr. Wenn ich auf meinen Jahresrückblick von 2015 zurückblicke, dann habe ich eigentlich all die Ziele, die ich mir gesetzt habe, erreicht. Ich habe mein Studium abgeschlossen, eine eigene Wohnung in Berlin und einen spannenden Job, der mich zwar stetig herausfordert, aber auch unfassbar wachsen lässt. Ich weiß gar nicht so genau, was ich mir für das kommende Jahr wünsche. Irgendwie denke ich, dass dieses Jahr wohl kaum zu toppen ist...
Abgesehen von den üblichen Dingen wie Gesundheit, Erfolg und Stärke, hoffe ich einfach, dass ich weiterhin die Möglichkeit habe spannende Abenteuer zu erleben, die mich als Person wachsen lassen.

Ich wünsche euch allen einen guten Start ins neue Jahr und dass auch ihr all eure Ziele und Träume verwirklichen könnt bzw. ihnen wenigstens ein Stückchen näher kommt. Ich weiß dass wir viel zu oft nur an das denken, was wir nicht haben und dann schnell ins Negative rutschen. Nutzt das kommende Jahr um auch mal dankbar für das zu sein, was wir haben. Ihr werdet euch wundern, wie viel das eigentlich ist. Fühlt euch gedrückt x



Es ist wieder an der Zeit für ein jährliches Round-Up in Sachen Make Up. Was habe ich dieses Jahr besonders oft benutzt und lieben gelernt? Das und mehr verrate ich euch im heutigen Beitrag. 

Ich weiß ich erwähne es oft aber es ist mal wieder kaum zu glauben wie schnell so ein Jahr vergeht! Wie dem auch sei, auch in 2016 wurden wieder einige Produkte getestet, einige ein super Glücksgriff, andere eher eine Enttäuschung. Heute geht es um all jene Make Up Produkte, die mich in diesem Jahr total überzeugt haben und daher volles Nachkaufpotenzial besitzen. 

1. Foundation
In Sachen Make Up / Foundation haben dieses Jahr besonders zwei Produkte hervorgestochen. Zum einen die No 7 Stay Perfect Superlight Foundation in Calico. Ich hatte zum Sommer hin etliche Foundations getestet (u.a. die Vitalumiere Aqua von Chanel) und fand diese von der Textur und vom Tragegefühl richtig gut. Eine sehr leichte und natürliche Grundierung habe ich schon lange gesucht! Leider war meine Haut nicht so begeistert und Pickel waren die Folge. Ziemlich genervt musste ich mich also wieder auf die Suche begeben und bin dann zufällig auf die von No 7 gestoßen. Diese funktioniert genau nach dem gleichen Prinzip - schön schütteln, da sie ziemlich flüssig ist! Aufgetragen ergibt sie ein sehr natürliches Ergebnis, das aber dennoch Unebenheiten gut ausgleicht und Rötungen gut kaschiert. Zudem braucht man wirklich nur ein ganz kleines bisschen um das komplette Gesicht damit zu versorgen. Ein absoluter Gewinner in diesem Jahr!

Eine weitere Foundation die mir zwar nicht neu ist, mich aber dennoch voll und ganz in diesem Jahr überzeugt hat ist die Healthy Mix Foundation von Bourjois. Die leicht gelartige Konsistenz sorgt nicht nur für ein angenehmes Tragegefühl, sondern auch für eine sehr einfache Einarbeitung des Produkts in die Haut. Außerdem haucht sie müder Haut eine extra Portion Frische ins Gesicht. Die Deckkraft ist mittel aber definitiv schichtbar. Für mich eine Foundation, die meiner trockenen Haut Feuchtigkeit spendet und auf die ich mich den ganzen Tag verlassen kann!
2. Eyeshadow
In Sachen Lidschatten habe ich in diesem Jahr keine weltbewegenden Entdeckungen gemacht. Meistens greife ich doch wieder auf 'ältere' Produkte zurück, denn seien wir ehrlich: Lidschatten hält gefühlt ewig und irgendwann muss der Qutasch ja auch mal aufgebraucht werden? 
Eine Palette die ich schon lange testen wollte und die mich zwar nur langsam aber dennoch sicher von sich überzeugt hat ist die In Bloom Palette von Tarte. Auch wenn ich gerade noch dabei bin mal öfter zu dunkleren Tönen zu greifen, so bietet In Bloom eine tolle Auswahl an neutralen, beige-roseé farbenen Tönen. Die Lidschatten lassen sich gut verblenden und sind auch relativ gut pigmentiert. Was ich besonders mag ist, dass ein riesen Spiegel enthalten ist (super für Reisen!) und dass man eine Vielzahl an verschiedener Looks kreieren kann. Außerdem finde ich es super, dass sowohl matte als auch schimmernde Farben dabei sind.
3. Blush
Nachdem einige Jahre vergangen sind, war es auch für mich an der Zeit den berühmt berüchtigten 'Orgasm' Blush von NARS auszuprobieren. Zwar nur in der Probegröße (deshalb ist er auch auf dem Foto so klein) aber überraschenderweise hält er erstaunlich lange. Er zaubert sofort eine langanhaltende Frische ins Gesicht und ist mit den unterschiedlichsten Looks super kombinierbar. 'Orgasm' hat meiner Meinung nach genau die richtige Dosierung an Pigmenten und ist daher auch leicht zu verblenden.

Wer an sich diese peachy-rose Kombination mag, jedoch Glitter/Schimmer absolut nicht ausstehen kann, der findet in dem Blush von Artdeco einen super Kompromiss. Auch hier erhält man ein relativ langanhaltendes Ergebnis.
4. Lipstick
Ohh es ist mir besonders schwer gefallen meine liebsten Lippenstifte in diesem Jahr auszuwählen - es gab so viele! 2016 war für mich definitiv ein Jahr der Lippenprodukte. Ich habe so viele verschiedene Firmen, Farben und Texturen ausprobiert. Allerdings hat sich ein eindeutiger Trend durchgesetzt und der bezieht sich nicht nur auf ein mattes Finish, sondern auch auf mauve-nude-rose Farben.

Im Januar 2016 wurde mir gleich zu Beginn des neuen Jahres ein kleiner Lippenstifttraum erfüllt. Zu meinem Geburtstag habe ich 'Pussycat' von Tom Ford erhalten und seitdem wirklich sehr oft. getragen. Zunächst war ich wegen des doch recht hohen Preises ziemlich skeptisch, doch die Qualität ist wirklich gut. Klar, man bezahlt auch hier definitiv etwas für die Marke, jedoch sind Konsistenz, Farbabgabe und Haltbarkeit durchaus sehenswert. Als Beauty-Fan gehört ein Lippenstift von Tom Ford auf jeden Fall in jede Make-Up Sammlung. Zwei Looks bei denen ich diesen Lippenstift trage findet ihr hier und hier auf dem Blog. Einziger Nachteil finde ich ist das Packaging (siehe Foto). Ich habe ihn zwar schon überallhin mitgeschleppt, allerdings würde man bei dem Preis ein etwas robusteres Material erwarten. 

Ein fast schon 'Dupe' zum Vorgänger von Tom Ford und daher auch mehr im Alltag von mir verwendet ist die Farbe 'Mehr' von MAC. Nicht ganz so cremig und langanhaltend aber dennoch überdurchschnittlich. Ein paar Tragebilder und näheres zu 'Mehr' und noch mehr MAC-Lippenstiften findet ihr hier auf meinem Blog. 

Zu guter letzt wäre da noch ein flüssiger, matter Lippenstift. Gefühlt war 2016 auch das Jahr der 'matte lip stains'. Fast jede Firma hat mehr oder weniger ihre eigene Formulierung für ein solches Produkt herausgebracht und auch wenn wirklich eine menge Enttäuschungen dabei waren, so war ich umso begeisterter von dem Cream Lip Stain in Marvelous Mauve von Sephora. Eine schier unendliche Haltbarkeit, essfest, kussfest.. 
5. Highlighter
Die Strobe Cream von MAC hat mich das ganze Jahr über begleitet und nie im Stich gelassen. Zwar wird sie als 'Feuchtigkeitspflege' bezeichnet, jedoch reicht sie für mich allein als Pflege nicht aus. Sie zaubert jedoch ein strahlendes, frisches Finish unter jeder leicht-bis mittelstark deckenden Foundation. Eine ausführliche Review zu der Strobe Cream könnt ihr euch auch hier noch einmal durchlesen. 

Seit Sommer teste ich auch schon fleißig das Fluid Sheer von Giorgio Armani. Bei diesem Produkt handelt es sich um eine individuell einsetzbare Flüssigkeit. Ob als Highlighter, gemischt mit der Foundation oder Blusher - das Fluid Sheer sorgt definitiv für einen strahlenden Auftritt. Die Nr. 9 ist mein persönlicher Favorit in Sachen Blusher. Zur Zeit benutze ich jedoch die Nr. 8 sehr oft als Highlighter oder mische es mit meiner Grundierung!

Ihr könnt euch sicher denken was jetzt kommt. Genau! Ich möchte gerne wissen, welche Produkte ihr in diesem Jahr besonders gerne verwendet habt? Als kleiner Beauty-Guru bin ich immer wieder auf der Suche nach neuen Produkten die ich testen kann & eure Empfehlungen nehme ich mir da sehr gern zu Herzen. Also, haut in die Tasten und hinterlasst einen Kommentar oder schreibt mir eine Mail :)!