White Shirt: Lost Ink

Über Mode und Make Up zu schreiben macht mir nicht nur wahnsininnig viel Spaß, es gibt mir die Möglichkeit eine Inspirationsquelle zu sein und mich gleichzeitig mit euch über die neuesten Trends oder Produkte auszutauschen. All diese Dinge mit euch zu teilen ist ein Hobby dem ich sehr gern nachgehe und das mir unglaublich viel Freude bereitet, einfach weil viel viel mehr dahintersteckt als 'nur' Fotos zu posten. Von der Idee für einen Post, der Gestaltung und Bearbeitung von Fotos bis hin zum Text und direkten Austausch mit meinen Lesern - euch. Es gibt nichts, was ich daran missen möchte.

Doch irgendwie fühlt sich das noch nicht zu 100% richtig an - irgendetwas fehlt. Zum einen wäre da das regelmäßige Posten. Immer wieder nehme ich mir vor häufiger zu bloggen um euch mehr interessanten Inhalt zu liefern. Meistens siegt dann aber doch der straffe Zeitplan. Bevor ich euch jetzt jedoch vorheule wie stressig es ist Hobby, Nebenjob und Masterstudium miteinander zu kombinieren (ich bin mir sicher viele stecken ganz genau in der selben oder einer ähnlichen Lage), erzähle ich euch lieber was es mit dem Blogger Diary auf sich hat. Ich möchte gern die Interaktion zwischen mir und meinen Lesern, euch, auf eine andere Ebene heben. Sich über Mode und Make Up auszutauschen ist eine (wunderbare) Sache, sich über ernstere, persönlichere Themen oder allgemeine Gedanken auszutauschen eine etwas andere.

Hiermit möchte ich also gerne offiziell eine neue Rubrik einführen. Ich weiß dass solche 'sehr langen' Beiträge meistens nicht so oft gelesen werden wie 'normale' Make Up- und Modebeiträge wo man schnell mal zu den gewünschten Links scrollen kann. Mir ist durchaus bewusst dass es eben auch solche Leser gibt, aber das ist vollkommen in Ordnung. Es ist mir wichtig ein Stückchen mehr Persönlichkeit in meinen Blog einzubringen und das schaffe ich nicht nur mit meinem persönlichen Stil, sondern auch mit dem Teilen von Dingen die mich gerade beschäftigen oder mir auf dem Herzen liegen und wenn ihr eure Erfahrungen mit einbringen könnt ist das noch viel besser. Da die Endphase meines Studiums bevorsteht (und somit auch die gefürchtete Masterarbeit), wird es mal mehr und mal weniger regelmäßig Beiträge dazu geben (und irgendwie hängt das ja auch immer von den Themen ab, die einen gerade so beschäftigen). Aber nun gut .. ich hoffe das ist etwas für euch, womit ihr euch identifizieren könnt und worauf ihr Lust habt.
#1 Body Confidence 

Ein Beitrag von einer Bloggerin, die zu meinen absoluten Inspirationsquellen zählt, hat mich dazu angeregt dieses Thema selbst einmal anzusprechen und publik zu machen. Body Confidence, oder aber auch positives Körpergefühl, ist möglicherweise etwas das die wenigsten unter uns zu einhundert Prozent vorweisen können - inklusive mir. Wirklich zufrieden mit meiner Figur war ich noch nie und das obwohl ich weder unter- noch übergewichtig bin (und damit meine ich einen Zustand der negative Auswirkungen auf die Gesundheit hat). Ich bin mir ziemlich sicher, dass viele bereits zu Schulzeiten mit dem Thema in Verbindung gekommen sind - wenn auch nicht unbedingt direkt. Es gab jedoch Zeiten, in denen ich etwas molliger war und mir dementsprechend einiges an Kommentaren von Klassenkameraden anhören konnte (Kinder können so gemein sein!). Gesundheitlich ging es mir gut und auch sonst war ich in keinster Weise benachteiligt. Natürlich wissen Kinder in jungen Jahren noch nicht unbedingt was sie da sagen und wie sehr sie damit die Gefühle anderer verletzen. Dennoch, schlechte Erfahrungen und das von der Gesellschaft erschaffene 'Ideal' eines Körpers löst noch heute in mir (zu Unrecht) ein Gefühl von Unsicherheit aus. Warum?
Meine Schultern & mein Rücken sind ziemlich breit, dementsprechend sieht es mit einer M bei Zara und Co schon manchmal schwer aus - was stimmt denn bloß nicht mit mir? Bin ich etwa zu dick? Entspreche ich nicht der Norm? Einen flachen Bauch hatte ich wahrscheinlich zuletzt im Kindergarten, Fotos von mir im Bikini wird es wohl daher nicht auf Instagram zu sehen geben. Mein Körper ist nun einmal so gebaut, wie er gebaut ist. Manche Menschen sind eher zierlich, wiederum andere haben ein sehr breites Becken. Welche Größe auf dem Etikett in der neusten Bluse oder Jeans steht sollte nicht eine Sekunde lang von Bedeutung sein! Ich habe mal gehört das Menschen tatsächlich das Etikett rausschneiden, weil eine L und keine S draufsteht. Wie bitte? So weit ist es also schon gekommen? Die Zahl oder der Buchstabe auf dem Etikett sagen absolut nichts über deine Klugheit, Attraktivität oder Individualität aus. Du bist du und das ist auch gut so!
Egal ob XS, M oder XL - am Ende kommt es darauf an das wir gesund sind und uns in unserem Körper wohlfühlen unabhängig davon, was andere denken oder uns die Gesellschaft vorlebt. Modemagazine, Medien und Plattformen wie Instagram oder Blogs machen es uns heutzutage nicht gerade einfach unseren Körper so zu nehmen wie er ist. Allerdings sollten wir nicht vergessen, das jeder Einzelne von uns anders ist und somit auch andere Vorzüge hat. Wäre doch langweilig, wenn wir alle exakt gleich aussehen würden, oder?

'Everybody' - Carrie von wishwishwish.net

An article from a blogger who is one of my biggest inspirations has encouraged me to address this topic and give it more publicity. True body confidence, or a general positive feeling about oneself  is something that few of us can boast – including me. To be happy with my figure is something I found difficult, even though I am neither under nor overweight (and by this I mean a state in which negative health effects are prevalent). I am sure many have came across this theme of body confidence in their school time – even though this may have not been directly. There were times when I was a little chubby and I could hear some comments from classmates (kids can be so mean!). In relation to health however, I was fine. Of course children at that age do not know the length in which they can affect the feelings of others. Nevertheless, bad experiences and the ‘perfect body’ idealised by the society wrongly justifies a feeling of insecurity. Why is this? 
My shoulders and back are fairly broad, and will accommodate an M at Zara and Co — though not always. Is there something wrong with me? Am I too fat? Perhaps I do not comply with the unreasonable standards set by the fashion world/society. The last time I had a flat stomach was probably in Kindergarden. Therefore pictures of me in a bikini will most likely not feature on Instagram! My body is built the way it is. Some people are very slender and others have broad thighs. Whatever size is on the label of the latest blouse or jeans should not matter at all. I once heard that people actually cut out the labels, because they associate the L with something bad and not the perceived normality of an S. Has it really come to this? The label says nothing of an individual’s cleverness, attractiveness or individuality. You are you and that’s a good thing! 
Whether one is XS, M or XL – in the end it comes down to our level of general health and that we feel good in our own bodies regardless of what others may think of us and independent of the views of society. Fashion magazines, media and online platforms such as Instagram or blogs make us unable to simply take our bodies as they are, however we should not forget the individual differences we each have, as they become our advantages. How dull the world would be if we all looked the same, right?  

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1 Kommentar:

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